Opfer einer Schießerei in Brooklyn wurde durch ihre Perücke gerettet
Eine Frau aus Brooklyn hat Glück, nach einem Kopfschuss noch am Leben zu sein – dank einer Perücke, die den Schlag der Projektile abgefedert zu haben scheint.
Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall am Samstag gegen 19.20 Uhr in Williamsburg. Eine 21-jährige Frau stand an der Ecke Ross Street und Bedford Avenue, als sich ein dunkles Auto näherte. Ein Passagier auf dem Rücksitz ließ das Fenster herunter, zeigte etwas, das wie eine Waffe aussah, und eröffnete das Feuer.
Die Kugeln – von der Polizei als eine Art Perlen beschrieben – trafen die orthodoxe Jüdin mit ihrer Perücke, die aus religiösen Gründen getragen wurde.
Die Polizei sagte, die Perücke habe den Schlag absorbiert und sie sei nicht verletzt worden. Die Verdächtigen flüchteten, am Sonntagabend befand sich niemand mehr in Gewahrsam.
Es war nicht sofort klar, ob der Angriff als Hassverbrechen untersucht wurde oder nicht. Seit Jahresbeginn ist die Zahl der Hassverbrechen in der Stadt im Vergleich zum Vorjahr um 17 % gestiegen, doch in jüngerer Zeit haben sich antisemitische Hassverbrechen mehr als verdoppelt.
